Diplomarbeit

Der Blog verwahrlost, ebenso wie sein Betreiber. Woran es liegt? Die fiese Diplomarbeit vereinnahmt meine sämtlichen Ressourcen. Manchmal geht’s vorwärts, öfter aber auch rückwärts und irgendwie dreht sich sowieso alles im Kreis. Bis Mitte Oktober werde ich noch dran schreibseln, was danach kommt… ist ‘ne gute Frage :-) . Vielleicht werde ich mal ein paar Textauszüge hier posten, das Thema ist eigentlich recht interessant: Werbung in Computerspielen! Zum Selberspielen bin ich allerdings noch kein einziges Mal gekommen :( . Muss wohl noch einen empirischen Forschungsteil hinzufügen…

Himmelfahrtskommando

Sky-Logo

Sky-Logo

Ich hatte ja gleich ein flaues Gefühl im Magen, als ich das Logo des frisch ge-rebrandeten umbenannten Senders Premiere zum ersten Mal sah. sky – der neue Name des Pay-TV Senders, bei dem ausnahmsweise zuerst einmal nicht beim Personal und im Programm gespart, sondern die Länge des Markennames eingedampft wurde - sollte das deutsche Bezahlfernsehen in ähnliche Höhen wie den britischen Sender BSkyB liften. Doch irgendwie sieht bereits das Logo aus, als wäre es halbherzig in PowerPoint 2007 kreiert worden. Wow, Transparenz und… wow, ein stylisher Relief- (oder Bevel?!) Effekt. Das lockt doch keinen Hund mehr hinterm Ofen und keinen Pinguin mehr hinterm Eisberg hervor.  

Hilfe von ganz weit oben – die hatte der defizitäre Pay-TV Sender Premiere bitter nötig, daran besteht kein Zweifel. Und sie kam – in Form der geballten Finanzkraft einer News Corp..  Doch Geldspritzen allein reichten nicht aus, denn unattraktive Pakete, unübersichtliche Preissysteme, Millionen Karteileichen und nicht zuletzt die geballte Konkurrenz der Free-TV Sender ließen den Bezahlfernsehanbieter immer weiter in die roten Zahlen rutschen. Die Marke war futsch, da war nichts mehr zu ändern. Also ab in den Markenhimmel (oder -hölle) mit Premiere, lang lebe die „Sky Deutschland AG“.

Vor Kurzem gab die Geschäftsführung nun das neue Preissystem von Sky bekannt. Es bedarf nicht vieler Worte, um meine Meinung dazu darzulegen: Dreck bleibt Dreck. Sky bietet weiterhin ausschließlich Programmpakete an, nirgends etwas von VoD oder Pay per View zu sehen. Der Zuschauer wird gezwungen, ein Basispaket mit zwei bis drei guten und unzähligen Schrott-Sendern zu abonnieren. Für das, was er wirklich sehen will (Kinofilme, Sport, …) darf er extra zahlen – in Zeiten der zunehmenden (zugegebenermaßen äußerst behäbigen) Verbreitung von IPTV ein Unding! Abgesehen davon wird’s für Fußballfreunde (der Großteil der Premiere-Abonnenten) ab Juli deutlich teurer.

Dass die Sky-Manager von ihrem „neuen“ alten Konzept selbst nicht überzeugt zu sein scheinen zeigte sich am 27. Mai 2009 im Münchner Literaturhaus: Dort präsentierten sie das neue Programmangebot nach einem Bericht des Medienmagazins DWDL.de äußerst lustlos und drückten sich vor klaren Statements. Die ganze Veranstaltung hatte den „Charme einer theoretischen Führerscheinprüfung“ (DWDL.de).

Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass Premiere aka Sky mit dem „neuen“ Programmangebot neue Zuschauer gewinnen wird. Der Relaunch beschränkt sich auf ein verändertes Markenbild, doch dahinter wird alter Wein in neuen Schläuchen verkauft. Schade!

(K)ein Hundeleben Part 2

Wehe dem, der es wagt, ihn allein zu lassen

Wehe dem, der es wagt, ihn allein zu lassen

Teil 1: hier

Mir drängte sich während der Betreuungszeit des Franzosen-Vierbeiners häufig die Vermutung auf, dass Hunde eigentlich den ganzen Tag schlafen könnten, würde man sie nicht ab und zu für eine Runde Gassi gehen begeistern. In diesem Sinne sollte es dem weiblichen Wollknäuel eigentlich gleich sein, ob jemand während seiner ausgedehnten Ruhephasen anwesend ist oder nicht. Wie sich jedoch herausstellte, darf man in diesem Fall (anders als in anderen Situationen) die Vorstellung einer menschlichen Ratio nicht auf den Vierbeiner übertragen.

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Salvadorische Klausel

 Strandurlaub

Was tut man, wenn Teile eines sorgsam gestrickten Urlaubsplans plötzlich unwirksam oder undurchführbar werden? Richtig, man versucht, die übrigen Teile soweit aufrecht zu erhalten, dass das Gesamtbild eines Urlaubs erhalten bleibt. Was das Geschwafel soll? Nun, unser erster Tag in Salvador verlief nicht wirklich nach Plan, doch tat das der Urlaubsstimmung keinen Abbruch. Warum? Das erfahrt ihr… [hier]

Von Toast, Portugiesen und Cashews

Vila do Mar in Natal: Refugium für Argentinier?

Ich habe irgendwann mal gehört, dass sich Brasilianer und Argentinier nicht wirklich leiden können. Ob das nun daran liegt, dass letztere ein noch besseres Fleisch, mehr Wasserfälle oder vielleicht sogar noch ein paar mehr schöne Frauen haben, kann ich nicht beurteilen. Sicher war zumindest, dass sich in unserem Ressort in Natal zu viele Argentinier aufhielten, als dass es sich dabei nur um Hassliebe hätte handeln können. Dennoch spürten wir seltsame Eigenarten der südlichen Südamerikaner auf und erlebten an diesem Tag auch sonst Einiges… [mehr]

„In Parati, da regnet’s immer!“

Fahrrad

Wer hätte gedacht, dass ich einmal eine wahre Sturmflut in Brasilien miterleben würde? In Parati, einem netten Ort mit historischer Altstadt, traf uns Petrus’ üble Laune mit voller Wucht. Warum der Tag auch sonst recht feucht war erfahrt ihr… [hier]

Rio Teil 2: Eine Bergfahrt, die ist lustig…

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Schweiß floss in Strömen unsere Körper hinab, Unmengen von Adrenalin pumpten durch unsere Adern – die Fahrt zum „Cristo Redentor“ an unserem zweiten Rio-Tag war ein echter Nervenkitzel. Wie wir dennoch in einem Stück auf dem Berggipfel ankamen und warum Christus einen Dermatologen konsultieren sollte, erfahrt ihr [hier]

Sand im Getriebe?

Der Motor bleibt aus: Originelle Art, Mensch und Maschine ans andere Ufer zu befördern

Unser zweiter Natal-Tag war reichlich abenteurlich. Nicht nur unsere Umgebung zeigte sich erneut von einer anderen Seite, auch fuhren wir mit einem Wüstenbuggy über steile Dünen, einsame Strände und sogar übers Wasser… was wir dabei noch alles erlebten und wie der Tag sonst aussah, erfahrt ihr [hier]

Wüste Wüste im Nordosten

Mann mit EselIch muss mal etwas aktueller werden! Das Web hier im Nordosten Brasiliens ist sowas von lahm, dass ich froh bin, überhaupt etwas Text publizieren zu können. Die Berichte über den zweiten Tag in Rio, über Ouro Preto und Genaueres über Sao Paulo kommen auf jeden Fall noch, fürs Erste aber mal etwas Neues aus der Stadt der andauernden Weihnacht: Natal. [mehr]

Rio Teil 1: Wo geht’s hier zum Strand?

Rio de JaneiroAm dritten Tag unserer Brasilienreise fuhren wir bei glühend heißem Wetter in die pulsierende Sambametropole Brasiliens. Dabei musste ich feststellen, dass sich in meinem Kopf vorab eine recht… eigenartige Vorstellung von Rio de Janeiro manifestiert hatte. Welche das war und wie sie ausgelöscht wurde, erfahrt ihr [hier]